Nozizeptive Bahnen und die wichtigsten Orte der maladaptiven Plastizität bei chronischen Schmerzen

Die Aktivierung peripherer Nozizeptoren erzeugt Aktionspotenziale, die an sekundäre Afferenzen im Hinterhorn des Rückenmarks weitergeleitet und von dort zur Verarbeitung in das Gehirn projiziert werden. Insbesondere intensive Gewebsverletzungen führen zu einer maladaptiven Plastizität, die

  1. eine periphere Sensibilisierung der primären Afferenzen,
  2. eine zentrale Sensibilisierung der sekundären Afferenzen im Hinterhorn und
  3. eine Remodellierung des Gehirns umfasst.

AP Aktionspotenzial, AMPAR 3-Hydroxy-5-Methyl-4-Isoxazolpropionsäure-Rezeptor, DRG Spinalganglion, Glu Glutamat, mGluR metabotroper Glutamatrezeptor, NK1 Neurokininrezeptor, NMDAR N-Methy-d-Aspartat-Rezeptor, PKA/PKC Proteinkinase A/C, SP Substanz-P, VGCC spannungsabhängiger Kalziumkanal.

Literaturangaben

Primärquelle: Bazzari, A. H., & Bazzari, F. H. (2022). Advances in targeting central sensitization and brain plasticity in chronic pain.

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