Pathogenetische Wege, die sowohl bei depressiven Syndromen als auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eine Rolle spielen

Überschneidungen zwischen Gehirn und Gelenk

Alles eine Frage der Balance

Viele Arbeiten haben schon in der Vergangenheit eine enge Beziehung zwischen der mentalen Gesundheit und Schmerz bestätigt. Immer besser verstehen wir zunehmend allerdings die biologische Schnittstelle dieses Zusammenhangs:

  • Pro-inflammatorische Mechanismen wie TNF?, IL-6, IL-17, oxidativer Stress sowie Veränderungen der Neurotransmitter auf der Ebene des ZNS spielen dabei eine biologische Schlüsselrolle.

Von diesem psychoneuroimmunologischen Verständnis wird zunehmend auch unsere Überlegung für eine effektivere Therapie beeinflusst. Letztlich geht es darum, an einem multidimensionalen Gleichgewicht zu arbeiten:

  • Veränderbare Risikofaktoren (pathogenetische Faktoren) zu reduzieren und Resilienzfaktoren zu stärken.

Überschneidungen zwischen Gehirn und Gelenk: Pathogenetische Wege, die sowohl bei depressiven Syndromen als auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen eine Rolle spielen

Biologische, psychosoziale sowie lebensstilbedingte Risiko- und Schutzfaktoren stress- und traumaassoziierter Erkrankungen

Hitzler et al. (2019) Biomolekulare Vulnerabilitätsfaktoren psychischer Erkrankungen

Literaturangaben

Primärquelle: Chimenti et al. (2021) The burden of depressive disorders in musculoskeletal diseases: is there an association between mood and inflammation?